Pflanzenschleuder, Pflanzen, Hecken, Rosen, Rhododendron

 

"Mein NaturGarten"

...BIO war gestern, heute ist es NATUR !

 
 
 
 
 
Was gibts Neues aus meinem Garten !
 
 
....Eine Seite meines Gartens hatte ich mit Weiden angepflanzt.( da ich Drahtzäune nicht mag). Die sind auch richtig gut angewachsen und geben mir jedes Jahr viele neue Weidenruten zum Flechten und verbauen.
....Einzigster Nachteil ist , das sie auch Wurzeln haben und sich schön über meine Gartenfläche ausbreiten. Da kann man dann keine Wurzelpflanzen anbauen, höchstens oberirdisches Gemüse.
Aber mir kam da eines Tages eine tolle Idee.
Da ich ja Komposthaufen setzte , dachte ich mir mal diese einfach stehen zu lassen und als Hochbeete zu nutzten.
Das funktioniert recht gut. Rundherum fasse ich diese Beete mit Flechtzaun ein. Das sieht sogar richtig gut aus. Muß ich unbedingt mal fotografieren und hier reinstellen.
Bepflanzen tue ich diese Hochbeete das 2. Jahr mit Starkzehrer....weil sie ja ordentlich Putt haben.
 
 
 
(Julie 2006 )Da in letzter Zeit wieder vermehrt Pestizide auf Obst und Gemüse entdeckt wurden, habe ich mich entschlossen mein eigenes Obst und Gemüse anzubauen.

(Dezember 2007)Ein Jahr ist vergangen und ich habe wirklich viel geschaffen .

Der Garten ,den ich habe ist 550 qm groß, und es gibt immer viel zu tun. Als ich mit der Arbeit anfing war dieser Garten noch total verwildert.

Aber mitlerweile sieht er schon recht gut aus. Bilder habe ich leider noch keine ,aber auch die werden demnächst folgen.

 

 

Erlebnisse in meinem Garten

( Das Gewächshaus )

Kurz nachdem ich den Garten übernommen hatte, wollte ich auch gleich ein Gewächshaus haben. Also machte ich mich auf dem Weg und kaufte mir eins. Der Transport zum Garten klappte ganz gut. Beim Aufbau wurde es schon langsam schwieriger. Aber ich schaffte es. Ganz alleine. Zwar gab es reichlich Probleme, aber irgendwie klappte es dann doch. Das Material war nicht sehr stabil, alles nur Leichtalu. Man mußte aufpassen ,das man die Schrauben nicht allzu fest anschraubte, ansonsten passierte es, das sie einfach kaputtbrachen ,wie Streichhölzer.Doch ich gab nicht auf und machte das beste daraus.

Als das Gewächshaus dann endlich stand, war ich ganz stolz. Wenn es regnete konnte ich immer schnell in mein kleines Häuschen gehen. Einige Wochen ging alles gut. Dann kam der große Sturm über Nacht und ich hatte schon schlimme Befürchtungen.

Als es hell genug war ,machte ich mich auf den Weg zum Garten. Schon vom Weiten konnte man die Katastrophe sehen. Mit vollen 200kmh brauste der Sturm direkt über mein Gewächshaus herüber. Zurück blieb nur ein Trümmerhaufen. Alles war verbogen ,auseinandergerissen und im ganzen Garten verteilt.

Jetzt blieb mir wohl nichts anderes übrig , als Aufzuräumen. Es tat weh!

Aber ich wäre nicht der Überlebenskünstler, wenn ich nicht aus diesen Trümmerhaufen noch etwas Sinnvolles draus machen würde. Ich stellte beim aufräumen fest, das die Doppelstegplatten noch alle heil geblieben und sogar vollzählig waren. Ja und da kam mir doch gleich eine ganz tolle Idee.

Ich kaufte mir so nach und nach, im Laufe der nächsten Wochen ganz viele Holzbretter und Balken. Und ich baute das Gewächshaus wieder auf. Auch hier gab es eine Menge Schwierigkeiten zu überwinden, nicht alles passte so ,wie ich es mir wünschte. Und doch schaffte ich es irgend wie. Und ich hoffe dieses Gewächshaus übersteht den nächsten Sturm.

In meinem Garten arbeite ich nur mit Naturmittel, ohne Dünger,ohne Unkrautvernichtungsmittel und ohne Insektenvernichtungsmittel. Meine Beete werden immer mit Mulch abgedeckt. Ich finde das ist das beste was man einem Boden antun kann. Natürlich gibts dabei auch Nachteile (Unkraut ,Wühlmäuse,Maulwürfe)aber ich finde die gibt es so oder so , egal was man macht. Auch setz ich Gründungung an und meine Pflanzen werden mit verschiedenen Pflanzenjauchen versorgt.

Raupen,Schnecken und Läuse werden so gut es geht abgesammelt,der Rest wird einfach mitgegessen. ( Und wenn jetzt einer sagt " iiihhhh, wie kann man nur " . Glaub mir , du isst mehr Insekten als du glaubst.Schön zermahlen in Marmeladen, Tütensuppen usw.)

Ich versuche immer meine Pflanzen in Mischkultur anzubauen. Dann ist zwar mein ganzer Garten kunterbunt durcheinander, aber ich denke das ist besser als Monokultur. Zwar mögen sich nicht alle Pflanzen aber das muß man dann ausprobieren. In meinen Biogarten habe ich viele Wildpflanzen, da man diese ja auch essen kann .Ich halte auch immer Ausschau nach alten Gemüsesorten oder nach Pflanzen die man essen kann und die ich noch nicht habe. Ist so eine Sammelleidenschaft im Laufe der Zeit geworden.

2007 war kein besonders gutes Jahr, viel zu viel Regen ,kaum ein richtiger Sommer. Die Schnecken in meinem Garten haben sich allerdings sehr wohl gefühlt. Ich glaube ,ich habe viele tausende verbannt. Der Schaden war schon recht groß, aber hungern mußte ich eigentlich nicht. Wenn man so richtig darüber nachdenkt ,hat es für alle gereicht, für die Tiere und für mich.

Auch jetzt übern Winter kann ich jederzeit noch immer frisches Gemüse ernten. Ich habe Haferwurz,Topinambur, Pastinaken,Süßwurzel, Schwarzwurzeln ,Feldsalat Staudensellerie, Knollenfenchel, Barbarakraut und Rauke , welche ich beernten kann. Und alles ist superfrisch und frei von Chemie.

www.baldur-garten.de

Mein Wurzelkeller

Im November hatte ich in meinen Garten einen Keller angelegt.Eigentlich ist es eine begebare Wurzelmiete. Es ist eine 70 cm tiefe Grube.2x2 m groß .Die Wände bestehen aus Ziegelsteinen und Abbruchsteine,so gelegt das sie nicht zusammenfallen ,mit einer Neigung nach außen.Alles mit Brettern abgedeckt ,mit Dachpappe und Planen abisoliert und noch etwas Erde aufgefüllt.Innen hab ich noch Stützpfeiler in der Mitter aufgestellt, weil die Decke doch ein ganz schönes Gewicht tragen muß.Ich hoffe meine Konstruktion hält recht lange.Und ich denke sie ist recht sicher.Wer will sich schon gerne freiwillig beerdigen!

Aus Sicherheitsgründen hab ich das Loch extra nicht tiefer angelegt und ich hoffe es reicht aus, damit das Gemüse keinen Frost bekommt.Und ich hab auch nicht so viel Erde aufgefüllt.Im Falle eines Falles würde mir das Holz auf den Kopf fallen und etwas Erde ,das wars dann aber auch schon. ( Ich empfehle keinen Nachbau, da ich dafür keine Garantie übernehme! )

2011- Seit 2 Jahren regnet es viel zu viel, so das mein Keller über Winter immer überflutet......man könnte jetzt ein Schwimmbecken daraus machen ;-)).
Na ja ,was solls....solange ich die Wurzeln in Eimer lagere geht es, nur Deckels darf ich nicht vergessen raufzumachen, dann gehts.

Erlebnisse in meinem Garten

( Die Sache mit der Schildkröte)

Es war im Sommer, da kam eines Tages meine Schwester vorbei.In der Hand hielt sie einen großen Eimer. "Ich hab dir etwas mitgebracht" sagte sie und ich schaute neugierig in den Eimer.

"Oh ", damit hatte ich ja gar nicht gerechnet. Eine Schildkröte , hier in unserer Gegend?.Warscheinlich war sie jemanden weggelaufen. Naja , was sollte ich tun?.Da ich ja tierfreundlich war, nahm ich sie erst mal auf. Aber wohin mit dem dem Tier? Ein Gehege hatte ich ja nicht , aber mein Garten war groß genug um eins zu bauen.

So machte ich mich an die Arbeit. Es lagen hier große Mengen Steine herum ,aus denen ich ein großes Gehege baute .In der Mitte machte ich eine kleine Erdhöhle ,die das Tier gerne annahm.

Zuhause erkundigte ich mich erst mal ,was das für ein Tier war,wie es lebte, was es fraß. Ich bekam heraus das es eine Vierzehenschildkröte war. Dem Besitzer konnte ich nicht finden, vielleicht wurde das Tier ja auch ausgesetzt.

Die Schildkröte fühlte sich recht wohl bei mir.Sie machte auch überhaupt keine Fluchtversuche. Ich pflanzte viele verschiedene Pflanzen ins Gehege, die so eine Schildkröte frißt. Über ihrer Erdhöle setzte ich ein Frühbeet, damit sie es schön warm hat, da es ja kein schöner Sommer war.

Mitte August war mein Gartenmitbewohner dann plötzlich nicht mehr da. Hatte er doch die Flucht ergriffen? Kam jemand und hat sie einfach mitgenommen?

Ich werde es wohl nie erfahren.
 
....doch es gibt ein glückliches Ende !!!!!
im nächsten Frühjahr tauchte die verschwundene Schildkröte wieder auf.
Ich dachte , ich seh nicht richtig.......doch ....da lag sie an einer geschützten Stelle und sonnte sich..... man war ich glücklich meine kleine Freundin wieder gefunden zu haben.
Seit der Zeit habe ich sie ins Gewächshaus einquartiert, und da fühlt sie sich richtig wohl.Nun weiß ich ja das sie sich Ende August vergräbt und erst im nächsten Frühjahr wieder auftaucht.
 

FloraPrima Ihr Blumenversand

(Noch eine Geschichte aus meinen Garten)

Eines morgens ging ich durch meinen Garten und schaute ob alles in Ordnung war. Die Rehe waren wieder da und hatten ihre Spuren hinterlassen.Der Schaden hielt sich aber in Grenzen.Am oberen Gartenende ist meine Erholungsecke.Dort angekommen, entdeckte ich auf den Rasen einen schwarzen Vogel. Es war ein Star.

Ich wunderte mich, das er nicht wegflog.Also ging ich näher heran. Er hüpfte nur komisch und stolperte über seine Flügel.Es war leicht ihn zu ergreifen.Und da sah ich das Unheil auch schon. Jemand hat auf ihn geschossen um seine Kirschen zu beschützen.

Der Vogel hatte einen glatten Flügeldurchschuß.Und alles war wieder schief zusammengewachsen.Er fühlte sich auch recht mager an. Also nahm ich ihn mit nach hause.

Ich besorgte mir einen Käfig und sperrte ihn darin erst mal ein. Fressen und Trinken nahm er an. Das sah schon mal ganz gut aus. Ich gab ihn den Namen "Jack". Es dauerte auch nicht lange und er gab schon Geräusche von sich. Pfeifen und krächsen.Was Stare so von sich geben. Nach einer Woche lies ich ihn auch schon ein wenig herumlaufen. Ich mußte dabei feststellen ,das diese Tiere unheimlich viel rumkoten.

Also mußte eine Lösung her. Die fand ich auch, indem ich das Tier einen Platz in der Küche zuwies. Am Fenster fühlte er sich richtig wohl . Ich hab dort auch eine Pflanze stehen ,wo er gerne hochklettert.Hier macht er zwar auch viel Dreck ,aber es lässt sich besser reinigen.

Mittlerweile haben wir uns beide ganz gut angefreundet. Er wird zwar nie handzahm werden ,aber ich kann recht dicht an ihn herangehen.Er hat sein Revier,ich hab meins. Er verlässt seine Ecke nie, es sei denn ,wenn ich mal sauber mache ,das er in einen anderen Teil der Wohnung geht. Aber sonst bleibt er immer auf seinen Platz,auch wenn ich die Türen auflasse.

Füttern tu ich Jack mit Früchten,Beofutter und Insekten aus meinen Garten.Er hat jetzt wieder sein normales Gewicht von 70 Gramm erreicht , vorher waren es 50 Gramm.Er ist schon ein ganz lustiger Kerl. Am liebsten tut er baden.Das kann schon 3-4 mal am Tag werden.Dafür hab ich ihm eine kleine Glasschüssel auf den Schrank gestellt.Unten auf der Erde ist er kaum noch.Am liebsten treibt er sich oben auf dem Schrank oder am Fenster rum.